Typ 1-Diabetiker

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Diabetes Typ 1: Symptome und Diagnose

Bei Diabetes Typ 1 treten meist charakteristische Symptome auf. Dazu gehört insbesondere ein krankhaft gesteigertes Durstgefühl (sog. Polydipsie), häufiges Wasserlassen (sog. Polyurie), häufiges nächtliches Wasserlassen (Nykturie) sowie Gewichtsverlust und verstärkte Müdigkeit. In seltenen Fällen kann Diabetes z. B. auch mit Sehstörungen oder Harnwegsinfekten einhergehen.

Diagnose anhand einer Glukosebestimmung

Ein diagnostisches Kriterium ist eine Nüchternglukose von mehr als 126 mg/dl im venösen Plasma bzw. mehr als 110 mg/dl im kapillaren Vollblut. Zur Glukosebestimmung wird dem Patient im nüchternen Zustand (letzte Mahlzeit vor ca. acht Stunden) Blut entnommen und der Blutzuckergehalt gemessen. Normalerweise liegt der Wert für die Nüchternglukose unter 110 mg/dl venösem Plasma.

Diagnose anhand eines OGTT

Außerdem kann auch ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT) durchgeführt werden. Dabei wird nach einer Fastenperiode von zehn oder mehr Stunden 75 g Glukose verabreicht. Der Auf- und Abbau des Blutzuckerspiegels wird über Blutentnahme und Blutzuckerbestimmung kontrolliert. Werden normale Werte überschritten, liegt eine Form des Diabetes vor. Dieser Test ist laut Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht angezeigt, wenn bestimmte Erkrankungen vorliegen oder ein Diabetes bereits nachgewiesen wurde.

Analyse von Autoantikörpern

Bei Typ 1-Diabetes spielen meist autoimmunologische Prozesse eine wesentliche Rolle. Aus diesem Grund können für die Diagnose der Erkrankung auch Antikörpertests eingesetzt werden. Ausgewertet wird dabei v. a. das Vorhandensein von zytoplasmatischen Inselzell-Antikörpern (ICA), Antikörpern gegen das Enzym Glutamatdecarboxylase (GADA), Antikörpern gegen die Tyrosin-Phosphatase IA-2 (IA-2 AK) sowie Insulin-Autoantikörpern (IAA).

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