Typ 1-Diabetiker
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Diabetes Typ 1: Ursachen und Entstehung
Beim Diabetes Typ 1 ist eine Zerstörung der insulinproduzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse Ursache für einen absoluten Mangel an Insulin. Grund hierfür ist in den meisten Fällen eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems, das fälschlicherweise körpereigenes Gewebe attackiert und vernichtet. Bislang ist es medizinischen Forschern noch nicht gelungen, die Ursache für diese Autoimmunreaktion zu finden.
Bislang vermuten Wissenschaftler, dass es eine genetische Veranlagung zur Ausbildung eines Diabetes mellitus Typ 1 gibt. Vermutlich müssen jedoch weitere Auslösefaktoren – auch Trigger genannt – hinzukommen, damit die Erkrankung ausbricht. Experten haben hierfür beispielsweise bestimmte immunmodulatorische Therapieverfahren oder Infektionskrankheiten wie Röteln, Masern oder Mumps im Verdacht. Darüber hinaus deuten Studien darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Beginn der Fütterung glutenhaltiger Kost und dem Diabetesrisiko gibt. Aus diesem Grund empfehlen manche Experten eine möglichst späte Einführung glutenhaltiger Nahrungsmittel in den Speiseplan von Babys bzw. Kleinkindern.
Neueste Studienergebnisse zum Krankheitsmechanismus
Im Februar 2009 publizierten Mediziner der Universität Bremen die Ergebnisse einer Studie, die auf einen weiteren möglichen Faktor der Krankheitsentstehung hindeutet. Die Wissenschaftler fanden bei Diabetikern eine entzündungsfördernde Substanz namens CXCL 10, die – so legen es die Forschungsergebnisse nahe – entscheidend an der Zerstörung der Beta-Zellen beteiligt ist. Gelänge es, die Zellen vor diesem Stoff zu schützen, könnte der Ausbruch des Diabetes eventuell verhindert werden.
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